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Dienstag, 30. Dezember 2014

Yamas Teil1: Ahimsa

Ahimsa die Gewaltlosigkeit steht an aller erster Stelle. Wir müssen all unser Handeln, Reden und sogar unsere Gedanken so ausrichten das wir das geringste mögliche Ausmaß von Leid dabei erzeugen. Warum gewaltfreie Gedanken? Pflanze einen Gedanken und du erntest eine Handlung. Aber wie können wir unsere Gedanken kontrollieren? Wir müssen uns bewusst machen das alles was wir über unsere Sinnesorgane aufnehmen unsere Gedanken prägt. Wenn ich also merke wie aggressiv ich in einem Augenblick bin kann ich entweder mich selbst dafür schelten oder ich gehe auf die Suche nach der Ursache. Ich muss überlegen was ich in den Stunden vorher für Eindrücke bekommen habe. Was habe ich gegessen, was habe ich für Filme gesehen, mit welchen Menschen in welcher Stimmung habe ich Kontakt gehabt, …? Wir nehmen die Wut aus unserer Umgebung und machen sie zu unser eigenen. Oft hilft es sich dessen bewusst zu werden um uns zur Ruhe zu bringen aber manchmal muss man auch bewusst Dinge meiden die einen nicht gut tuen. Gewaltlosigkeit endet nicht bei anderen Menschen, sie schließt uns und alle Lebewesen mit ein. Wen ich z. B. ein Tier esse, so nehme ich auch die Emotionen die das Tier erlebt hat mit auf, und das ist IMMER Gewalt. Ich ernähre mich damit von Gewalt und werde damit zur einer Quelle von Gewalt. Es ist weder für mich noch für andere gut, also mindestens zwei gute Gründe etwas zu unterlassen. Wer Ahimsa die Gewaltlosigkeit lebt, wird zur einer Quelle des Friedens. Wenn jemand durchdrungen ist von Ahimsa, in dessen Gegenwart verstummt jede Gewalt.
Hari Om Tat Sat

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