Hari Om Tat Sat
Sonntag, 29. März 2015
Die vier Teile der Achtsamkeit Teil1: Erkennen
Erkennen oder Wahrnehmen was "da" ist, was in diesem Moment passiert. Unsere Gedanken, Gefühle und Emotionen drehen sich meist ständig im Kreis. Diese Gedankenwellen kommen eine nach der anderen in unsern Geist und verschwinden wieder. Diese natürliche Abfolge von kommen und gehen wird in dem Moment gestört, wenn wir bestimmte Gedankenwellen versuchen bewusst oder unbewusst zu unterdrücken. Wenn Gedankenwellen nicht die richtige Aufmerksamkeit bekommen, werden sie uns so lange immer und immer wieder zur Not auch mit "Gewalt" bedrängen bis sie auf Achtsamkeit treffen. Unser normaler moderner Alltag mit Multitasking, dauernder Erreichbarkeit und unserem Medienkonsum, setzt uns einer riesigen Reitzflut aus, die vielen Gedankenwellen die ihnen zustehenden Aufmerksamkeit raubt. Das heißt für unsere Meditation oder unseren Alltag zu versuchen im Augenblick anzukommen, den Atem zu spüren und den Gedankenwellen den Raum zu geben den ihnen zusteht. Praktisch hierfür ist eine Form der Benennung. Wir nehmen wahr und benennen das Erkannte mit einem Überbegriff. Dadurch, dass wir den Gedankenwellen Namen geben, bleiben wir im Erkennen und driften nicht so schnell in "Tagträume" ab oder wir verstricken uns nicht zu sehr im Erkanntem.
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